Emmi Suhr - Palettierung Flaschen

Projektinformationen
Bauherr / Auftraggeber Mittelland Molkerei AG
Referenzperson Herr Sascha Baumann
Projektleitung TEC-IT AG, Aarau
Planung/Umsetzung Vorprojekt mit Kostenzusammenstellung
Sommer 2016
Umsetzung April bis Juli 2017

Projektbeschrieb / unsere Leistungen
Vorprojekt
– Aufnahme aller Teilarbeiten
– Variantenplanung
– Erstellen eines neuen Steuerungskonzeptes

Umsetzung
– Koordination und Ausführung Demontagen
– Begleitung Installation neue Palettieranlage
– Installation neue Transportbahnen
– Installation neue Steuerungen zu Transportbahnen
– Ausführung aller notwendigen Anpassungen der Infrastruktur
– Begleitung Inbetriebnahmen

Für Emmi, einen unserer langjährigen Kunden, durften wir dieses interessante Projekt von den ersten Ideen bis zur Umsetzung begleiten. Das Ziel war, die bestehende Lagenpalettierung und Tainerpalettierung der UHT-Milchflaschen zu ersetzen und die bisherige Handpalettierung der Past-Milchflaschen an die neue Palettierung anzubinden und somit zu automatisieren. Im selben Zug wurde die UHT-Kistenpalettierung (Top-Harassen und BN-Gebinde) an den Weitertransport ins Logistikzentrum angebunden.

Nach dem Kick-off Ende Oktober 2015 erfolgten Variantenplanungen und Gleichzeitigkeits-Betrachtungen, um gemeinsam mit dem Kunden die bestmögliche Lösung zu evaluieren. Im Anschluss wurden die Grobkosten berechnet und ein Investitionsantrag an die Konzernleitung gestellt.

Im Juni 2016 war das Projekt so weit definiert, um mit allen beteiligten Lieferanten an einen Tisch zu sitzen und die Detailplanung in Angriff zu nehmen. Herausforderungen bestanden vor allem in der Definition der Schnittstellen der einzelnen Lieferanten und den verschiedenen Steuerungen. Dies erforderte einen genauen und steten Überblick über das Gesamtprojekt sowie eine Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Ende August 2016 war das Projekt soweit fortgeschritten, dass man die Bestellungen auslösen konnte.

Zwischen September 2016 und März 2017 fand der Maschinenbau des Hauptlieferanten statt. Diese Zeit wurde genutzt, um eine möglichst reibungslose Umsetzung vorzubereiten. Es galt, den Unterbruch der drei Teilproduktionen so gering wie nur möglich zu halten. Ein Milchverarbeitungsbetrieb kennt grundsätzlich keine produktionsfreien Tage. Die Vorbereitungen und die Realisierung wurden aus diesem Grund in diverse Teilarbeiten gesplittet. Viele Arbeiten fanden an den Wochenenden statt, vor allem jene, welche an der Infrastruktur ausgeführt werden mussten. Die Umsetzung des Hauptprojekts fand im April und Mai 2017 statt. Ende Mai konnte die Anlage voll funktionsfähig von der Produktion genutzt werden.

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